Der Mehrgenerationsgarten - es begann mit einer Vision...

Dienstag, 05. Juni 2018

 

Es begann mit einer Vision – wie so vieles in unserem Dorf. Ein brach liegendes 700 m² großes Grundstück ließ eine Idee daraus werden. Entstanden ist innerhalb weniger Wochen ein Generationsgarten für Jung und Alt. Inzwischen grünt und blüht es, was der Boden hergibt.

Aber für Neugierige von Anfang an:
Schon länger liebäugelten einige Sögtroper damit, ein brach liegendes Grundstück am Ufer des Rarbachs für dörfliche Zwecke zu nutzen. Zuerst wurde die Fläche aufgearbeitet und als wenige Tage später „probeweise“ zwei Sögtroper Dorfbänke aufgestellt wurden und die ersten Begegnungen dort stattfanden, kamen weitere Ideen für die Nutzung. Der Blick aus dieser Richtung auf das Dorf, mit dem zu Füßen plätschernden Rarbach, war traumhaft. Bei entsprechender Gestaltung konnte der Blick aus dem Dorf in eben diese Richtung ebenso attraktiv sein. Die Idee eines schönen Kulturgartens wurde geboren – dazu noch Generations übergreifend. Oma, Opa, Vater, Mutter, Kinder und Enkel, alle sollten daran beteiligt werden. Für diesen Zweck stellte die Eigentümerin das Areal kostenlos zur Verfügung.

Innerhalb kürzester Zeit wurden etliche Kubikmeter Mutterboden aufgebracht, zudem wurde gehämmert, geschraubt und eingepflockt was der Boden hergab. So entstand durch zahlreiche fleißige Hände – überwiegend durch die Jugendlichen des Dorfes ein kreisförmiges Pflanzbeet mit acht Parzellen für die Dorfkinder. In der Mitte des Beetes wird demnächst ein großes buntes Tipi aus Stangenbohnenblühten der Hingucker sein.

Unter Anleitung der Eltern oder Großeltern bewirtschaften die Kinder ihre Beete eigenverantwortlich und bedienen sich für die Bewässerung am vorbeifließenden Rarbach durch die eigens dafür aufgestellte Schwengel Pumpe. Der erste Gang vieler Schulbuskinder beginnt und endet damit in „ihrem“ Garten. Das in unmittelbarer Nähe aufgeschichtete Totholz bietet ein Zuhause für seltene Tierarten. Gespannt warten die Kinder auch auf den Einzug der ersten Igel.

Um das Treiben am Insektenhotel aus sicherer und nicht störender Entfernung zu beobachten, lädt die aus Naturstein errichtete Sitzgelegenheit ein. Das Zuhause für die Tiere wurde aus einem alten Sögtroper Speichen Rad gefertigt - in Sögtrop läuft eben alles rund!

Auch das ist „Sögtrop…er…leben…“ – ein Fleckchen Erde, auf der Zukunft gedeiht.

(Mehr Impressionen unter der Rubrik Fotos-Veranstaltungen)